Lohnkostenrechner für Aufträge
Berechnen Sie, was der Lohn auf einem Auftrag wirklich kostet: Mitarbeiter, Stunden und Stundenlohn, Überstunden, Lohnnebenkosten, dazu Kostenstundensatz und Angebotspreis bei Ihrer Zielmarge. Jedes Ergebnis zeigt den Rechenweg.
Ihre Angaben
Stunden je Person auf diesem Auftrag. Überstunden sind nur die über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus.
1,25 entspricht 25 % Zuschlag und ist nur ein Beispiel: Ein gesetzlicher Zuschlag besteht nicht, es gilt Ihr Tarif- oder Arbeitsvertrag. Ohne Zuschlag tragen Sie 1 ein.
2026: Rente 9,3 %, Arbeitslosen 1,3 %, Kranken 7,3 % + 1,45 % (halber durchschnittlicher Zusatzbeitrag), Pflege 1,8 %. Tragen Sie den Zusatzbeitrag Ihrer Kasse ein; in Sachsen ist der Pflegeanteil niedriger.
Vorbelegt ist die Insolvenzgeldumlage (0,15 %). Addieren Sie U1 und U2 Ihrer Krankenkasse.
Aus Ihrem Beitragsbescheid: Der Satz hängt von Gewerbezweig und Gefahrklasse ab, daher kein Vorgabewert.
Bezahlte Ausfalltage ÷ Arbeitstage. Beispiel: 50 Tage ÷ 210 Arbeitstage ≈ 24 %. Ihre eigene Rechnung, daher kein Vorgabewert.
Ihr Wert; 30 % sind nur ein Beispiel. Marge ist der Gewinn als Anteil am Preis.
Lohnkosten des Auftrags
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Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, ParrotNotes speichert Ihre Zahlen nicht. Sie stehen in der Adresszeile, damit Sie das Ergebnis als Lesezeichen speichern oder teilen können.
So rechnet der Lohnkostenrechner
Jede Position ist eine Gruppe mit gleichem Stundenlohn. Lohn = Mitarbeiter × Stunden × Stundenlohn, Überstunden = Mitarbeiter × Überstunden × Stundenlohn × Faktor. Auf die Summe kommen die Lohnnebenkosten in Prozent. Das Ergebnis geteilt durch die geleisteten Stunden ist der Kostenstundensatz.
Beispiel: zwei Gesellen zu 22 € mit je 8 Stunden und 2 Überstunden, ein Helfer zu 16 € mit 8 Stunden, Zuschlag 25 %. Lohn: 2 × 8 × 22 € + 8 × 16 € = 480 €. Überstunden: 2 × 2 × 22 € × 1,25 = 110 €. Zusammen 590 € für 28 Stunden. Mit 21,15 % Sozialversicherung, 0,15 % Umlage, 3 % Berufsgenossenschaft (Beispielwert) und 24 % für Ausfallzeiten sind das 48,3 % oder 284,97 €, also 874,97 € Lohnkosten und 31,25 € je Stunde. Bei 30 % Marge lautet das Angebot 1.249,96 € netto.
Was in den Lohnnebenkosten steckt
Vorbelegt sind nur die Werte, die für fast alle gelten: der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung 2026 mit 21,15 % (Rente 9,3 %, Arbeitslosen 1,3 %, Kranken 7,3 % plus 1,45 % als Hälfte des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 2,9 %, Pflege 1,8 %) und die Insolvenzgeldumlage von 0,15 %. Ihre Kasse kann einen anderen Zusatzbeitrag haben, und in Sachsen trägt der Arbeitgeber bei der Pflege weniger.
Berufsgenossenschaft, U1 und U2 hängen von Gewerbezweig, Gefahrklasse und Kasse ab, deshalb gibt es dafür keinen Vorgabewert; nehmen Sie den Satz aus Ihrem Bescheid. Für Urlaub, Feiertage und Krankheit rechnen Sie die bezahlten Ausfalltage durch die Arbeitstage: 50 Tage bei 260 Tagen im Jahr sind 50 ÷ 210 ≈ 24 %. Das ist Ihre eigene Zahl und oft der größte Posten.
Überstunden: Zuschlag nur nach Vertrag
§ 3 Arbeitszeitgesetz begrenzt die Arbeitszeit auf acht Stunden am Werktag, mit Ausgleich auf bis zu zehn. Einen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es nicht; er kommt aus Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag. Prüfen Sie Ihren Tarif und tragen Sie den passenden Faktor ein: 1,25 für 25 % Zuschlag, 1 für keinen. Überstunden tragen Sie selbst ein, weil sie sich nicht aus einem einzelnen Auftrag ergeben, sondern aus der Arbeitszeit der ganzen Woche.
Vom Kostenstundensatz zum Angebot
Der Angebotspreis ist Lohnkosten ÷ (1 − Marge). Er gilt für den Lohn allein und netto: Material, Geräte, Anfahrt und Gemeinkosten kommen dazu, und die Umsatzsteuer weisen Sie im Angebot gesondert aus. Der Kostenstundensatz zeigt, wo Ihre Untergrenze liegt: Wer darunter abrechnet, verliert schon vor Material und Gemeinkosten Geld.
Quellen, jeweils gelesen am 02.11.2026. Das Ergebnis ist Rechnung mit Ihren Zahlen, keine Steuer- oder Rechtsberatung:
- Arbeitskammer des Saarlandes, Sozialversicherungswerte 7/2026: Beitragssätze, Arbeitnehmeranteile und Bemessungsgrenzen
- Deutsche Rentenversicherung: Beitragssatz 18,6 % im Jahr 2026
- Bundesministerium für Gesundheit, BAnz AT 10.11.2025 B7: durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2026 von 2,9 %
- Techniker Krankenkasse: Insolvenzgeldumlage 2026 von 0,15 %
- § 3 Arbeitszeitgesetz: Arbeitszeit der Arbeitnehmer
- Deutsche Handwerks Zeitung (03.02.2025): keine gesetzliche Regelung zu Überstundenzuschlägen
Passend dazu: der Margenrechner für Marge und Aufschlag, der Stundenlohn-Rechner für Lohn und Gehalt, und die Kostenvoranschlag-Vorlage für das fertige Angebot.
Mehr für den Vertrieb: Angebot nachfassen per E-Mail.
Die Stunden entscheiden sich beim Termin vor Ort
Wie viele Leute, wie der Zugang ist, ob der Kunde den Samstag will: Vieles, was den Lohn bestimmt, kommt beim Vor-Ort-Termin zur Sprache. Nehmen Sie das Gespräch mit ParrotNotes auf, und Sie erhalten Transkript, Zusammenfassung und Aufgaben, sodass die Stunden im Angebot zu dem passen, was besprochen wurde.
Kostenlos startenWeitere Tools
- MargenrechnerMarge, Aufschlag und Verkaufspreis aus den Kosten berechnen und prüfen, was ein Rabatt von der Marge übrig lässt.Tool öffnen
- Stundenlohn-RechnerEinen Stundenlohn in Monats-, Wochen- und Jahresgehalt umrechnen oder ein Gehalt in den Stundenlohn, mit Wochenstunden und Überstunden, brutto.Tool öffnen
- Kostenvoranschlag VorlageEinen Kostenvoranschlag mit Arbeits- und Materialpositionen, Aufschlag, Rabatt, MwSt., Anzahlung und Gültigkeit erstellen, dann drucken oder als PDF speichern.Tool öffnen