COGS berechnen

Berechnen Sie die Cost of Goods Sold, im deutschen Handel meist Wareneinsatz genannt, aus Anfangsbestand, Einkäufen und Endbestand, mit Rohertrag, Rohertragsquote und Lagerumschlag. Bezugsnebenkosten, Fertigungslöhne und Nachlässe können Sie ergänzen; jedes Ergebnis zeigt den Rechenweg.

Ihre Angaben

€

Warenbestand zu Einstandspreisen am ersten Tag des Zeitraums: der Endbestand des Vorzeitraums.

€

Was Sie im Zeitraum zum Verkauf eingekauft haben, netto ohne Umsatzsteuer, zum tatsächlich gezahlten Preis.

€

Warenbestand zu Einstandspreisen am letzten Tag, aus der Inventur.

Fracht auf die Einkäufe und Löhne für die Herstellung. Reine Handelsbetriebe haben meist keine Fertigungslöhne.

€

Umsatz im selben Zeitraum, ohne Umsatzsteuer und nach Retouren. Ergibt Rohertrag und Rohertragsquote.

Wareneinsatz (COGS)

–

Verfügbarer Warenbestand
–
Rohertrag
–
Rohertragsquote
–
Wareneinsatzquote
–
Durchschnittlicher Lagerbestand
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Lagerumschlag
–

Alle Werte netto, zu Einstandspreisen und für denselben Zeitraum. Die Inventur bestimmt das Ergebnis: Jeder Euro, der im Endbestand fehlt, erhöht den Wareneinsatz um einen Euro.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, ParrotNotes speichert Ihre Zahlen nicht. Sie stehen in der Adresszeile, damit Sie das Ergebnis als Lesezeichen speichern oder teilen können.

Die Formel: Wareneinsatz im Handel

Wareneinsatz = Anfangsbestand + Einkäufe − Endbestand. Verfügbar war, was am Anfang im Lager lag und was dazugekommen ist. Was am Ende nicht mehr da ist, wurde verkauft oder ist verloren gegangen, und seine Kosten sind Ihr Wareneinsatz.

Beispiel für ein Jahr: 50.000 € Anfangsbestand und 120.000 € Einkäufe ergeben 170.000 € verfügbare Ware. Die Inventur zum Jahresende findet 40.000 €, also beträgt der Wareneinsatz 130.000 €. Mit 200.000 € Nettoumsatz zeigt die Seite 70.000 € Rohertrag, 35 % Rohertragsquote, 65 % Wareneinsatzquote und einen Lagerumschlag von 130.000 € ÷ 45.000 € = 2,89-mal.

Prüfen sollten Sie vor allem den Endbestand. Er stammt aus der Inventur und verschiebt das Ergebnis Euro für Euro: Was Sie übersehen, wird zu Kosten; was Sie doppelt zählen, wird zu einem Rohertrag, den es nicht gibt.

Was hineingehört: netto, mit Bezugsnebenkosten

Rechnen Sie durchgehend netto: Bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen gehört die Umsatzsteuer weder in Einkäufe noch in den Umsatz. Der Bestand wird zu Anschaffungskosten geführt: Nach § 255 Abs. 1 HGB zählen auch die Nebenkosten dazu, also etwa Fracht oder Zoll, und einzeln zuordenbare Preisminderungen wie Rabatte oder Skonti kommen herunter.

Fertigen Sie selbst, gehören auch die Fertigungslöhne dazu. Für die Bilanz bestimmt das HGB, welche weiteren Kosten in die Herstellungskosten müssen; das klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater. Diese Seite rechnet nur, sie ist keine Steuer- oder Bilanzberatung.

COGS in der deutschen GuV

Der englische Begriff taucht in deutschen Abschlüssen so nicht auf. Beim Umsatzkostenverfahren steht die Zeile direkt unter den Umsatzerlösen als „Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen“, darunter folgt das Bruttoergebnis vom Umsatz (§ 275 Abs. 3 HGB). Beim Gesamtkostenverfahren finden Sie die Einkäufe im Materialaufwand unter „Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren“ (§ 275 Abs. 2 HGB), getrennt von der Bestandsveränderung.

§ 256 HGB erlaubt für gleichartige Vorräte die Annahme, dass die zuerst oder die zuletzt beschafften Waren zuerst verbraucht oder verkauft wurden (FIFO oder LIFO), soweit das den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht. Der Rechner übernimmt den Endbestand als fertige Zahl und passt damit zu jedem Verfahren.

Unterschied zu Marge, Lagerreichweite und Gastronomie

Der Margenrechner betrachtet einen einzelnen Verkauf; diese Seite einen ganzen Zeitraum: Was hat alles gekostet, was Sie verkauft haben, und welche Rohertragsquote blieb übrig? Die Lagerreichweite setzt dort an, wo diese Seite aufhört: Sie übernimmt den Wareneinsatz und zeigt, wie viele Tage die Ware liegt. Für Gerichte und Getränke mit Rezeptur und Ausbeute gibt es den eigenen Rechner „Wareneinsatz berechnen“ für die Gastronomie.

Für Großhandel und Herstellervertrieb

Einkäufer im Handel denken in Rohertrag und Umschlag. Ein Artikel mit weniger Spanne kann einem Kunden trotzdem mehr bringen, wenn er sich schneller dreht; deshalb stehen beide Werte hier nebeneinander. Rechnen Sie vor einem Sortimentsgespräch mit den ungefähren Zahlen des Kunden, dann sprechen Sie über seine Marge in seinen Begriffen.

Quellen, jeweils gelesen am 2. November 2026. Die Ergebnisse sind Rechnungen mit Ihren eigenen Zahlen, keine Steuer- oder Bilanzberatung:

Verwandt: der Margenrechner für die Spanne eines Verkaufs, die Lagerreichweite für die Tage im Lager und Wareneinsatz berechnen für Gerichte in der Gastronomie.

Mehr für Großhandel und Herstellervertrieb: Außendienst im Großhandel, Industrie-Distributor.

Die Zahl eröffnet das Margengespräch

Wareneinsatz und Rohertrag zeigen, wo ein Sortiment steht; das Gespräch mit Kunde oder Lieferant entscheidet, was sich ändert. Nehmen Sie es mit ParrotNotes auf, dann erhalten Sie Transkript, Zusammenfassung und Aufgaben, und das Vereinbarte ist festgehalten.

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Häufige Fragen: COGS berechnen