Photovoltaik-Rechner: PV-Anlage berechnen

Eine PV-Anlage aus Stromverbrauch und Sonnenstunden auslegen: Leistung in kWp, Anzahl der Module, grobe Kosten, Ersparnis pro Jahr und Amortisation. Der Rechner trennt selbst genutzten Solarstrom vom eingespeisten, denn davon hängt in Deutschland die Wirtschaftlichkeit ab. Alle Ergebnisse sind Schätzungen, kein Angebot.

Ihre Angaben

kWh

Steht auf der Jahresabrechnung.

kWh/kWp

Die Verbraucherzentrale rechnet mit 900 kWh je kWp und Jahr.

W

Steht im Datenblatt.

%

Ohne Speicher meist 20 bis 30 %, mit Speicher 50 bis 60 % (Verbraucherzentrale).

ct/kWh

Arbeitspreis aus Ihrem Vertrag.

ct/kWh

Bis 10 kWp, Teileinspeisung, Inbetriebnahme 1.8. bis 31.12.2026: 7,70 ct/kWh.

€

Aus Ihrem Angebot, ohne Speicher.

Anlagenleistung

Module
–
Stromertrag pro Jahr
–
Selbst genutzt
–
Eingespeist
–
Autarkiegrad
–
Kosten der Anlage
–
Ersparnis Strombezug pro Jahr
–
Vorteil pro Jahr
–
Amortisation (einfach)
–

Eine Schätzung, kein Angebot: Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung und Preise vor Ort verändern das Ergebnis.

Nicht enthalten: Batteriespeicher, Wartung, nachlassende Modulleistung, Finanzierung und künftige Strompreise.

Für private PV-Anlagen auf Wohngebäuden gilt seit 2023 der Umsatzsteuersatz von 0 %.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, ParrotNotes speichert Ihre Zahlen nicht. Sie stehen in der Adresszeile, damit Sie das Ergebnis als Lesezeichen speichern oder teilen können.

So rechnet der Photovoltaik-Rechner

Ausgangspunkt ist der Jahresverbrauch von Ihrer Stromrechnung. Geteilt durch den spezifischen Ertrag, also die Kilowattstunden, die ein kWp im Jahr erzeugt, ergibt sich die Leistung, die rechnerisch Ihren Verbrauch deckt. Geteilt durch die Modulleistung und aufgerundet ergibt sich die Zahl der Module. Kennen Sie die Größe schon, etwa aus einem Angebot, wählen Sie „Leistung eingeben“.

Beispiel: 4.000 kWh im Jahr ÷ 900 kWh je kWp = 4,44 kWp, mit 450-W-Modulen 10 Module und 4,5 kWp. Die Anlage erzeugt rund 4.050 kWh im Jahr.

Eigenverbrauch und Einspeisung

Die Anlage deckt rechnerisch Ihren Verbrauch, aber nicht zur richtigen Zeit: Mittags erzeugt sie viel, abends und im Winter wenig. Deshalb nutzt ein Haushalt ohne Speicher meist nur 20 bis 30 % des Solarstroms selbst, mit Speicher 50 bis 60 % (Verbraucherzentrale). Der Rest geht ins Netz.

Das macht einen großen Unterschied. Eine selbst genutzte Kilowattstunde spart den Strompreis, im Durchschnitt 2026 rund 37 ct laut BDEW. Eine eingespeiste bringt die Einspeisevergütung, für neue Anlagen bis 10 kWp mit Teileinspeisung (Inbetriebnahme 1. August bis 31. Dezember 2026) 7,70 ct laut Bundesnetzagentur. Im Beispiel: 1.215 kWh selbst genutzt sparen bei 37 ct rund 450 €, 2.835 kWh eingespeist bringen bei 7,70 ct rund 218 €.

Kosten und Amortisation

Die Verbraucherzentrale hat 71 Angebote aus Januar 2025 bis August 2026 ausgewertet: Bei 4 bis 6 kWp kostet ein kWp rund 2.090 €, bei 10 bis 12 kWp rund 1.290 €, bei über 16 kWp rund 1.010 €, jeweils ohne Speicher. Größere Anlagen sind pro kWp also deutlich günstiger. Seit 2023 fällt auf private Anlagen auf Wohngebäuden keine Umsatzsteuer an.

Die einfache Amortisation ist Kosten ÷ Vorteil pro Jahr. Im Beispiel: 4,5 kWp × 2.090 € = 9.405 €, geteilt durch rund 668 € Vorteil, ergibt gut 14 Jahre. Mit mehr Eigenverbrauch, einem höheren Strompreis oder einem günstigeren Angebot wird es kürzer. Wartung, nachlassende Modulleistung und künftige Strompreise sind nicht eingerechnet.

Ertrag, Ausrichtung und Verschattung

900 kWh je kWp ist die Standardannahme der Verbraucherzentrale. Ein unverschattetes, geneigtes Süddach liegt oft darüber, Ost-West-Dächer liefern etwas weniger, dafür gleichmäßiger über den Tag verteilt, was den Eigenverbrauch erhöhen kann. Enthält Ihr Angebot eine Ertragsprognose, tragen Sie diesen Wert ein.

Für Solarberater: die erste Schätzung

Eine schnelle Rechnung aus der letzten Jahresabrechnung ist ein guter Einstieg ins Gespräch, am Telefon oder an der Haustür. Das eigentliche Angebot braucht das Dach: Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Zustand, und die Pläne des Haushalts, etwa ein E-Auto oder eine Wärmepumpe, die Größe und Eigenverbrauch verändern.

Notieren Sie, was der Kunde beim Termin sagt: Verbrauch, Abschlag, wer mitentscheidet und was ihm Sorgen macht. Auf diesen Notizen bauen die Nachfass-E-Mail und der zweite Termin auf.

Alle Ergebnisse sind Schätzungen aus Ihren Angaben, kein Angebot und keine Vor-Ort-Planung. Ein Installateur rechnet mit Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Dachs und mit aktuellen Preisen.

Quellen, geprüft am 30. September 2026:

Mehr für den Außendienst: Die Follow-up-E-Mail nach dem Verkaufsgespräch, Einwandbehandlung im Vertrieb, Tourenplanung im Außendienst.

Die Schätzung eröffnet das Gespräch, am Küchentisch fällt die Entscheidung

Für Solarberater ist diese Zahl der Einstieg. Verkauft wird im Gespräch: Stromrechnung, Dach, Pläne für E-Auto oder Wärmepumpe. ParrotNotes nimmt den Hausbesuch auf (mit Einverständnis) und entwirft die Nachfass-E-Mail mit den Zahlen, die der Kunde genannt hat.

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Häufige Fragen zum Photovoltaik-Rechner