Stimmlage messen

Sehen Sie die Tonhöhe Ihrer Stimme, während Sie sprechen oder singen: die Frequenz in Hertz, die nächste Note mit Cent, einen Live-Verlauf und eine Zusammenfassung Ihrer Sitzung. Nutzen Sie das Mikrofon oder analysieren Sie eine Aufnahme. Das Werkzeug zeigt Zahlen, kein Urteil, und der Ton wird in Ihrem Browser analysiert.

Ihre Tonhöhe jetzt

–

Tippen Sie auf Start, erlauben Sie das Mikrofon und sprechen oder singen Sie einen gleichmäßigen Ton.

Tonhöhe der letzten 15 Sekunden

100 Hz200 Hz400 Hz800 Hz

Zusammenfassung

Median

–

Üblicher Bereich

–

Zeit mit Stimme

–

Sitzung

0:00

Der Ton des Mikrofons wird in Ihrem Browser analysiert und weder gespeichert noch hochgeladen.

So messen Sie Ihre Stimmlage

Drei Schritte, alles in Ihrem Browser.

  1. 1

    Start tippen und Mikrofon erlauben

    Wählen Sie einen ruhigen Raum und halten Sie Handy oder Laptop im normalen Sprechabstand. Oder wechseln Sie zu Eine Aufnahme und legen Sie eine Sprachdatei ab.

  2. 2

    Sprechen oder singen

    Die große Zahl ist Ihre Tonhöhe jetzt, in Hertz und als nächste Note. Der Verlauf zeigt die letzten 15 Sekunden, so sehen Sie, wie ein Satz steigt und fällt.

  3. 3

    Zusammenfassung lesen

    Stoppen Sie, wenn Sie fertig sind. Der Median ist die Mitte von allem, was Sie gesagt haben, der übliche Bereich reicht vom 5. bis zum 95. Perzentil, und die Zeit mit Stimme zählt nur Momente mit klarer Tonhöhe.

Lautstärke statt Tonhöhe? Nutzen Sie den Dezibel-Messer. Eine Aufnahme behalten? Nehmen Sie sie mit dem Sprachrekorder online auf.

Was Sie sehen

  • Hertz und die nächste Note

    Die Tonhöhe in Hertz (Schwingungen pro Sekunde) und als Note, etwa A3 oder E4, mit der Angabe, wie viele Cent Sie darüber oder darunter liegen. 100 Cent ergeben einen Halbton; A4 ist auf 440 Hz gestimmt. Die Note B heißt hier wie im Deutschen üblich H.

  • Ein Live-Verlauf

    Die Linie zeigt Ihre Tonhöhe der letzten 15 Sekunden auf einer Skala von 60 bis 1.000 Hz. Lücken sind Pausen, Atemzüge oder Laute ohne klare Tonhöhe, etwa s und f.

  • Median und Bereich

    Der Median lässt sich von einem einzelnen Quietschen weniger verschieben als ein Durchschnitt. Der übliche Bereich lässt die höchsten und tiefsten 5 % weg, damit ein Ausreißer ihn nicht dehnt.

  • Auch für Aufnahmen

    Legen Sie ein Sprachmemo, eine Übungsaufnahme oder ein aufgenommenes Gespräch ab (100 MB, 30 Minuten) und sehen Sie Verlauf und Zusammenfassung. Analysiert werden die ersten 10 Minuten.

Wann es hilft

  • Präsentationen und Verkaufsgespräche

    Nervosität treibt die Stimme oft nach oben. Üben Sie den Einstieg eines Pitches oder Gesprächs und beobachten Sie den Verlauf: Steigt er an, werden Sie langsamer, atmen Sie und lassen Sie Ihre Sätze tiefer enden.

  • Gesang üben

    Halten Sie einen Ton und lesen Sie die Cent ab: Je näher an 0, desto näher sind Sie an der Note. Der Verlauf zeigt, ob ein langer Ton abdriftet oder schwankt.

  • Stimmtraining

    Verfolgen Sie Median und Bereich desselben Satzes über Tage oder Wochen. Das Werkzeug zeigt Zahlen; welche es sein sollen, legen Sie selbst fest, oder gemeinsam mit einem Coach.

  • Eine Aufnahme prüfen

    Sehen Sie, wie sich ein aufgenommener Vortrag, Podcast oder Anruf bewegt hat: wo die Stimme stieg, wo sie flach blieb, wie viel davon gesprochen war.

Proben Sie einen Vortrag? Behalten Sie die Zeit mit dem Redezeit-Timer im Blick. Ratgeber: technische Präsentationen und Verkaufsgespräche auswerten.

Noten und Frequenzen

Jede Oktave verdoppelt die Frequenz. Die Cs von C2 bis C6 und A4:

NoteFrequenz
C265,4 Hz
C3130,8 Hz
C4261,6 Hz
A4440,0 Hz
C5523,3 Hz
C61.046,5 Hz
Berechnet aus A4 = 440 Hz in gleichstufiger Stimmung (jeder Halbton ist die zwölfte Wurzel aus 2).

So funktioniert die Tonhöhenerkennung

Etwa 20-mal pro Sekunde nimmt das Werkzeug einen kurzen Ausschnitt des Klangs und sucht die Zeit, nach der sich die Welle wiederholt, mit dem YIN-Verfahren, das de Cheveigné und Kawahara 2002 veröffentlicht haben. Aus dieser Wiederholzeit ergibt sich die Grundfrequenz, also das, was Sie als Tonhöhe einer Stimme hören.

Nur Klänge mit klarer Wiederholung bekommen einen Wert. Stille, Atem, Flüstern und Konsonanten wie s, sch und f haben keine, deshalb zeigt die Anzeige dort nichts; das ist so gewollt, kein Fehler. Mehrere Stimmen gleichzeitig, Musik unter der Stimme oder lauter Lärm können ebenfalls keinen oder einen falschen Wert ergeben.

Wie jede Tonhöhenerkennung kann sie bei hauchigen oder knarrenden Lauten ab und zu um eine Oktave springen. Median und der Bereich vom 5. bis zum 95. Perzentil lassen solche Ausreißer weg.

Von der Übung zum echten Gespräch

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Häufige Fragen zum Messen der Stimmlage

Quellen