Roboterstimme erzeugen

Hier wird aus einer Aufnahme Ihrer Stimme eine Roboterstimme. Getippten Text liest die Seite nicht vor, ein Textfeld gibt es also nicht: Laden Sie eine Datei hoch oder sprechen Sie direkt ein, stellen Sie die StÀrke ein und speichern Sie das Ergebnis. Alles lÀuft in Ihrem Browser, die Aufnahme bleibt auf Ihrem GerÀt.

Ausgangspunkt

Aufnahme hierher ziehen oder Datei auswÀhlen

MP3, M4A, AAC, WAV, OGG, OPUS, FLAC, WEBM oder MP4, bis 100 MB und 30 Minuten.

Ihre Aufnahme wird in Ihrem Browser bearbeitet und nicht hochgeladen.

So erzeugen Sie eine Roboterstimme

Die Stimme Roboter ist auf dieser Seite schon ausgewÀhlt. Zuerst brauchen Sie aber etwas Gesprochenes, denn ohne Stimme hat der Effekt nichts zu bearbeiten.

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    Aufnahme mitbringen

    Sprechen Sie bis zu 10 Minuten ins Mikrofon oder ziehen Sie eine MP3-, M4A-, WAV- oder andere Audiodatei mit bis zu 100 MB und 30 Minuten hierher.

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    StÀrke einstellen

    Schieben Sie den Regler und wechseln Sie zwischen Original und VerÀndert. Die Vorschau spielt die ersten 30 Sekunden und folgt dem Regler.

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    Speichern

    Mit Stimme verÀndern wird die ganze Aufnahme bearbeitet. Danach laden Sie eine MP3 oder eine WAV mit 16 Bit herunter. Möchten Sie noch schneiden, nehmen Sie die WAV.

Diese Seite zeigt eine Stimme aus dem Stimmverzerrer online, der auch Streifenhörnchen, Telefon, Echo, FunkgerÀt, Alien und Höhle kann. Tief und ohne Schnarren geht es mit Tiefe Stimme erzeugen.

Woher der Roboterklang kommt

Zwei klassische Effekte erledigen das, kĂŒnstliche Intelligenz ist nicht im Spiel. Bei der Ringmodulation wird Ihre Stimme mit einem gleichmĂ€ĂŸigen tiefen Ton multipliziert, dem TrĂ€ger, hier 30 bis 80 Hz. Aus jeder Frequenz der Stimme werden dadurch zwei neue: die Differenz und die Summe.

Ein Beispiel: eine Stimme bei 130 Hz mit Obertönen bei 260 und 390 Hz, dazu ein TrĂ€ger von 55 Hz. Aus 130 Hz werden 75 und 185 Hz, aus 260 Hz werden 205 und 315 Hz, aus 390 Hz werden 335 und 445 Hz. Die gleichmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nde von 130 Hz, die eine menschliche Stimme ausmachen, sind weg. Übrig bleiben ungleiche Paare, und genau das klingt metallisch. Der Sprechrhythmus bleibt, deshalb versteht man die Wörter meist weiter.

Der zweite Effekt heißt Bitcrush und rundet jeden Abtastwert auf ein gröberes Raster: 2.048 Stufen pro Seite bei 12 Bit, bis hinunter zu 128 bei 8 Bit. Eine normale 16-Bit-Datei hat 32.768. Dieses Runden bringt den körnigen, digitalen Rand. Tonhöhe und LĂ€nge der Aufnahme bleiben, wie sie sind.

Was der Regler verÀndert

Ein Regler bewegt alle drei Werte gemeinsam. TrÀger oder Bits lassen sich hier nicht einzeln einstellen.

ReglerTrÀgerAnteil OriginalstimmeBitLeiser als das wird still
030 Hz40 %12-72 dB
2543 Hz30 %11-66 dB
5055 Hz20 %10-60 dB
7568 Hz10 %9-54 dB
10080 HzKeiner8-48 dB
Aus dem Roboter-Preset dieser Seite. Die letzte Spalte ist eine halbe Bitcrush-Stufe, bezogen auf Vollaussteuerung. Der Regler startet bei 50.

StÀrker oder sauberer: so steuern Sie den Klang

  • StĂ€rker: ĂŒber 75 gehen

    Bei 100 ist nichts mehr von Ihrer Originalstimme im Mix, und das Raster ist mit 8 Bit am gröbsten. Sprechen Sie außerdem möglichst auf einem Ton, ohne viel Melodie: Monotones Sprechen klingt weniger menschlich.

  • Sauberer: unter 50 bleiben

    Bei 0 bleiben 40 % Ihrer Originalstimme und 12 Bit erhalten. Das klingt wie ein Mensch mit metallischem Schatten, und die Wörter sind leicht zu verstehen.

  • Laut genug aufnehmen

    Die Stufen des Bitcrush sind fest, eine leise Aufnahme nutzt also weniger davon, und Wortenden können wegbrechen: Bei 100 wird alles unter -48 dB zu Stille. Gehen Sie nÀher ans Mikrofon oder machen Sie eine leise Datei vorher mit Audio lauter machen lauter.

  • Rechnen Sie mit etwas weniger Pegel

    Der TrÀger schwingt durch null, deshalb ist das Ergebnis im Schnitt etwa 3 bis 5 dB leiser als das Original, und die Seite hebt es nicht wieder an. Klingt es neben anderem Ton zu leise, schicken Sie den Download noch einmal durch Audio lauter machen.

  • Eine Stimme, ruhiger Raum

    Ringmodulation verĂ€ndert alles, was sie hört: Auch LĂŒfter, StraßenlĂ€rm und Musik klingen danach metallisch. FĂŒr einen tiefen Roboter brauchen Sie zwei DurchgĂ€nge: Speichern Sie mit der Stimme Tief eine WAV, ziehen Sie sie wieder hinein und wĂ€hlen Sie Roboter.

Passt dazu: Audio lauter machen fĂŒr ein leises Ergebnis, Tonhöhe Ă€ndern fĂŒr eine Verschiebung um genaue Halbtöne.

Wo dieser Klang vorkommt und wo nicht

Roboterstimmen entstehen mit verschiedenen GerĂ€ten. Wer weiß, welches GerĂ€t hinter einem Klang steckt, weiß auch, ob diese Seite in die NĂ€he kommt.

  • Daleks und Cybermen

    FĂŒr diese Stimmen aus Doctor Who nutzte der BBC Radiophonic Workshop einen Ringmodulator, gespeist von einem Mikrofon und einem Tonband mit einem Sinuston von 30 Hz, so die Forschungsabteilung der BBC. Regler 0 nutzt hier dieselbe TrĂ€gerfrequenz. Das Verfahren ist Ă€hnlich, eine Kopie dieser Stimme ist es nicht.

  • Kraftwerk und Daft Punk: ein anderes GerĂ€t

    Der singende Roboter in der Popmusik stammt meist aus einem Vocoder, der einen Synthesizer oder einen anderen TrĂ€gerklang mit der HĂŒllkurve Ihrer Sprache formt. Einen Vocoder hat diese Seite nicht, sauber im Akkord singen lĂ€sst sich damit also nichts.

  • Figuren im Hörspiel und kurze Clips

    Gut passt es fĂŒr den Bordcomputer im selbst gemachten Hörspiel, eine Figur im Schultheater, ein Spiel oder einen Podcast-Einstieg: kurze SĂ€tze, bei denen der Klang der Witz ist. Über viele Minuten wird das Schnarren anstrengend.

  • Text vorlesen lassen: eine andere Aufgabe

    Haben Sie nur ein Skript und keine Aufnahme, brauchen Sie ein Sprachausgabe-Programm, und das ist diese Seite nicht. Lesen Sie das Skript einmal selbst ein, behalten Sie dafĂŒr Ihr eigenes Timing und Ihre Betonung.

Manche Aufnahmen möchten Sie lesen, nicht verfremden

Eine Roboterstimme ist Spaß. FĂŒr GesprĂ€che und Besprechungen, die Sie spĂ€ter noch brauchen, nimmt ParrotNotes auf Ihrem Telefon auf, transkribiert das Gesagte und fasst es zusammen.

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Fragen zur Roboterstimme

Quellen