Audio-Latenz-Test

Finde heraus, wie weit dein Ton dem Bild hinterherläuft. Gleiche einen Piepton mit einem Blitz ab, für jeden Kopfhörer, Fernseher oder jede Soundbar, oder lass das Mikrofon einen Klick über deine Lautsprecher messen. Alles läuft in deinem Browser.

Stell die Lautstärke deines Geräts leiser, bevor du auf Start drückst, und dreh dann auf, bis die Pieptöne klar sind.

Einmal pro Sekunde kommt ein kurzer Piepton und der Kreis blitzt auf. Hörst du den Ton nach dem Blitz, kommt dein Ton zu spät. Verschieb den Regler, bis beides zusammenfällt.

-100 bis 500 ms. Schau auf den Kreis und hör gleichzeitig hin. Es hilft, leicht daneben zu schauen und auf den Moment des Klicks zu achten.

Der Ton wird in deinem Browser erzeugt und ausgewertet. Nichts wird aufgenommen oder hochgeladen, und das Mikrofon wird am Ende des Tests freigegeben.

So testest du deine Audio-Latenz

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    Modus wählen

    Der Sync-Check funktioniert mit allem, worüber dieses Gerät spielt: Bluetooth-Kopfhörer oder ein angeschlossener Fernseher oder eine Soundbar. Fürs Messen brauchst du Lautsprecher und ein Mikrofon im selben Raum.

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    Leise anfangen

    Dreh die Lautstärke des Geräts herunter, drück auf Start und dann lauter, bis jeder Piepton klar ist.

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    Piepton und Blitz abgleichen

    Kommt der Ton nach dem Blitz, schieb den Regler nach rechts oder tipp auf +10 ms, bis beides im selben Moment kommt. Dann lass dir den Wert anzeigen.

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    Oder das Mikrofon messen lassen

    Unter Messen erlaubst du das Mikrofon. Die Seite spielt 5 Klicks und zeigt den Median der Verzögerung hin und zurück in Millisekunden.

Du willst nur prüfen, ob überhaupt Ton kommt oder welche Seite welche ist? Dafür gibt es den Lautsprecher-Test und den Links-Rechts-Test. Fürs Mikrofon selbst nimm den Mikrofon-Test.

Ab wann Versatz auffällt

Rundfunk-Gremien haben Grenzen festgelegt, wie weit der Ton vom Bild abweichen darf. Plus heißt Ton zu früh, Minus heißt Ton zu spät.

RichtlinieTon höchstens zu frühTon höchstens zu spätWas dahintersteckt
ITU-R BT.135945 ms125 msAb hier bemerkten geübte Zuschauer den Versatz
EBU R3740 ms60 msZiel für die gesamte Kette im europäischen Rundfunk
ATSC IS-19115 ms45 msZiel fürs digitale Fernsehen in den USA
Zu später Ton wird eher verziehen als zu früher. Das passt zum Alltag: Das Licht kommt zuerst, der Schall folgt mit rund 3 ms pro Meter.

Warum Bluetooth-Ton hinterherhinkt

Funk-Audio wird komprimiert, in Paketen geschickt und im Kopfhörer gepuffert, damit ein verlorenes Paket keine Lücke reißt. Jeder Schritt kostet Zeit. In Tests von SoundGuys aus dem Jahr 2021 mit vier Android-Handys lagen die Mittelwerte bei 308 ms mit SBC, 316 ms mit aptX, 324 ms mit LDAC und 369 ms mit AAC. Das ist das Zwei- bis Dreifache der 125 ms, ab denen Verzögerung laut ITU-R BT.1359 auffällt.

Die Werte stammen von älteren Handys einer einzigen Plattform. Dein Aufbau kann schneller oder langsamer sein. Genau deshalb lohnt der eigene Test: Hier misst du Handy oder Rechner, Codec und Kopfhörer zusammen.

Was die Mikrofon-Messung enthält

  • Den ganzen Weg hin und zurück

    Gemessen wird der Klick von der Seite zum Lautsprecher, durch die Luft und zurück ins Mikrofon. Die Eingangsverzögerung des Mikrofons steckt mit drin, die Ausgabe allein ist also schneller.

  • Lautsprecher, keine Kopfhörer auf dem Kopf

    Das Mikrofon muss den Klick hören. Mit aufgesetzten Kopfhörern hört es nichts, und der Durchgang schlägt fehl.

  • Bluetooth-Kopfhörer nur, wenn das Mikrofon sie hört

    Halte dazu eine Ohrmuschel oder einen Ohrstöpsel direkt ans Mikrofon, bei niedriger Lautstärke. Nimmt der Browser stattdessen das Mikrofon des Headsets, schalten viele Systeme es in einen Telefonmodus, und das ändert die Verzögerung.

  • Filter sind aus

    Echounterdrückung würde den Klick entfernen. Deshalb bittet die Seite den Browser, sie, den Rauschfilter und die automatische Pegelanpassung abzuschalten. Manche Systeme ignorieren das.

Was du mit deinem Wert machst

  • Fernseher und Soundbar

    Such nach einer Einstellung wie Lippensynchronisation, AV-Sync oder Audioverzögerung. Viele können nur den Ton verzögern, was zu frühen Ton behebt. Bei zu spätem Ton hilft eher die Einstellung der Soundbar oder ein Kabel.

  • Kopfhörer

    Ein Kabelkopfhörer hat keine Funkverzögerung. Manche kabellosen Modelle haben einen Low-Latency- oder Gaming-Modus, das steht in der Anleitung.

  • Schnitt, Streaming und Spiele

    Manche Schnittprogramme, Streaming-Tools und Rhythmusspiele haben eine Einstellung für Audio-Versatz oder Latenz. Trag deinen Wert dort ein und prüf mit dem Auge an einem Klatschen oder einem harten Konsonanten. Das ändert, was du beim Arbeiten hörst, nicht die gespeicherte Datei.

Einen gleichmäßigen Ton zum Vergleichen von Lautsprechern bekommst du im Tongenerator.

Nimmst du Gespräche oder Meetings auf?

Wenn der Ton passt, nimmt die ParrotNotes-App deine Meetings, Interviews und Vorlesungen auf, schreibt sie ab und fasst sie zusammen.

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Häufige Fragen zur Audio-Latenz

Quellen